Arbeitsgemeinschaft konsumenten- und
ökologieorientierte Getränke-
verpackungen (AKÖG)


Presseinformation

PET-Ökobilanz 2010 stellt einen wichtigen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion über die ökologische Bewertung von Getränkebehältnissen dar

Berlin, 20.04.2010.

Die vom ifeu-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH erarbeitete „Ökobilanzielle Untersuchung verschiedener Verpackungssysteme für kohlensäurehaltige Mineralwässer und Erfrischungsgetränke sowie stille Mineralwässer“ (PET Ökobilanz 2010), die am 15.04.2010 in Bad Homburg v. d. H. vorgestellt worden ist, vermittelt eine aktuelle ökologische Bewertung von verschiedenen Glas- und PET-Mehrwegsystemen sowie unterschiedlichen PET-Einwegsystemen. Der Vergleich der einzelnen Ergebnisse erbringt den Nachweis, dass sich eine ökologische Vorteilhaftigkeit von Glas-Mehrweggebinden gegenüber PET-Einweggebinden im Wesentlichen nicht mehr begründen lässt.

German Reichert, Vorsitzender der AKÖG, erklärt hierzu: „ Der vorliegende Befund des ifeu-Instituts belegt, dass sich weitere Belastungen von PET-Einweggebinden – insbesondere in Form von fiskalischen Instrumenten – in keinster Weise rechtfertigen lassen. Unsere Unternehmen tragen ihrer Produktverantwortung durch das bestehende DPG-Pfandsystem in hervorragender Weise Rechnung; wir brauchen hier endlich Rechts-, Planungs- und Investitionssicherheit. Überdies entsprechen Klima- und Umweltschutz dem Selbstverständnis unserer Branche, dem wir auch in Zukunft durch weitere Effizienzverbesserungen Rechnung tragen werden.“

Eine der wesentlichen Feststellungen der PET Ökobilanz 2010 besteht darin, dass die 1,5 Liter PET Einwegflasche für kohlensäurehaltige Mineralwässer und Erfrischungsgetränke im Marktsegment Vorratshaltung in der ökobilanziellen Gegenüberstellung mit der Glas-Mehrwegflasche erstmals mit dieser gleichzusetzen ist. Die in 1,5 Liter PET-Einwegflaschen vertriebenen CO2-haltigen Mineralwässer und Erfrischungsgetränke haben am zugrunde liegenden Gesamtmarkt einen Anteil in Höhe von 81,3%.

Position zu Pfanderhebungs- und Rücknahmepflicht
Positionspapier als PDF-Datei herunterladen

Weitere Pressematerialien stehen Ihnen zum Download bereit unter: www.kunststoffverpackungen.de
www.forum-pet.de

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Peter Feller
Geschäftsführer
Tel. +49 30 520043-458, Fax: +49 30 200786-190

Über die Arbeitsgemeinschaft konsumenten- und ökologieorientierte Getränke- verpackungen:

Die AKÖG ist ein Interessenverband, in dem sich Unternehmen aus der Mineralbrunnen-, Erfrischungsgetränke- und Fruchtsaftindustrie zusammengeschlossen haben. Der Verband wurde im Januar 2010 gegründet. Er setzt sich insbesondere für eine diskriminierungsfreie Gebrauchs- und Verwendungsmöglichkeit von konsumenten-freundlichen PET-Getränkeeinwegverpackungen sowie deren kreislaufwirtschaftliche und ökologische Weiterentwicklung ein.
Dem Vorstand dieses Verbandes gehören folgende Personen an:

German Reichert (Vorsitzender)
Vorstandsvorsitzender, HANSA-HEEMANN AG, Rellingen

Werner Gerdes
Geschäftsführer, WeserGold Getränkeindustrie GmbH & Co. KG, Rinteln

Astrid Williams
Direktorin, PepsiCo Deutschland GmbH, Neu-Isenburg